iWorum geht es?
Radar erkennt und peilt Objekte auch bei schlechter Sicht – ein Blick auf Prinzip und Auflösung.
Lernziele dieser Lektion
- Du verstehst das Radar-Prinzip.
- Du kennst radiale und azimutale Auflösung.
- Du weißt, wie man den Messbereich wählt.
1Prinzip
Ein rotierender Lochschlitzbalken sendet Mikrowellen-Impulse; aus der Laufzeit des Echos folgt die Entfernung, aus dem Winkel die Peilung.
Radiale Auflösung = Mindestabstand zweier Ziele hintereinander (abhängig von der Impulsdauer). Azimutale Auflösung = kleinster Winkelabstand (abhängig von Antenne/Radarkeule und Zielentfernung).
2Messbereich & Rückstrahlung
Kleine Messbereiche → kürzere Impulse (Auflösung); große Messbereiche → längere Impulse (Sichtbarkeit). Immer den richtigen Bereich wählen und regelmäßig wechseln.
Hängt von Material (Stahl gut; Holz/Kunststoff/Wasser schlecht) und Lage der reflektierenden Fläche ab.
🎬Radar-Prinzip: Impuls & Echo
Radar (Radio Detection and Ranging) sendet über einen rotierenden Lochschlitzbalken kurze Mikrowellen-Impulse und empfängt deren Reflexion. Aus der Laufzeit ergibt sich die Entfernung (Weg hin und zurück, daher c · t / 2), aus dem Antennenwinkel die Peilung. Die radiale Auflösung (Ziele hintereinander) hängt von der Impulsdauer ab, die azimutale Auflösung (Ziele nebeneinander) von der Keulenbreite, also Antennengröße, und von der Zielentfernung.
🎬Messbereich richtig wählen
Wie lang ein Echo auf dem Schirm radial erscheint, bestimmt vor allem die Impulslänge, nicht die Zielgröße. Im kleinen Messbereich zählt die Auflösung → kürzere Impulse; im großen Messbereich die deutliche Darstellung → längere Impulse. Den Messbereich passend wählen und regelmäßig wechseln. Die Rückstrahlung hängt vom Material (Stahl gut; Holz, Kunststoff, Wasser schlecht) und von der Lage der reflektierenden Fläche ab.
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SailingX-Academy · 8.1 Radar – Technische Grundlagen
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