iWorum geht es?
Fronten sind Grenzen zwischen Luftmassen. Am nordatlantischen Tief lässt sich der ganze Ablauf gut zeigen.
Lernziele dieser Lektion
- Du kennst Warm- und Kaltfront.
- Du verstehst den Durchzug einer Zyklone.
- Du kennst Okklusion und Troglage.
1Front-Begriffe
Warmluft (tropisch) und Kaltluft (polar) treffen sich (z. B. Nordatlantik = Polarfront). Große Druckgegensätze erzeugen Zyklonen, die nach Osten ziehen.
Warmluft gleitet flach auf: hohe dünne Wolken werden tiefer und dichter, Druck fällt, lang anhaltender Regen (1–2 Tage). Danach milder Warmsektor.
2Kaltfront & Rückseite
Nachrückende Kaltluft schiebt sich unter die Warmluft: heftige Gewitter, Sturmböen, Wettersturz – aber nur wenige Stunden.
Danach Rückseitenwetter: zunächst kräftiger, rechtsdrehender Wind, Schauer, kalte Luft, steigender Druck → Beruhigung, Schönwetter.
3Alternde Tiefs
Die schnellere Kaltfront holt die Warmfront ein und hebt die Warmluft vom Boden ab (Okklusionsfront) – oft heftig; Vorbote des Endes der Zyklone.
Furche des Tiefs: an der Rückseite besonders heftige Böen. Anzeichen: nach der Kaltfront fällt der Druck weiter und der Wind dreht nach links.
🎬Warmfront & Kaltfront im Querschnitt
Querschnitt durch ein nordatlantisches Tief, das mit ~20 kn nach Osten zieht. Vorne die Warmfront: Warmluft gleitet flach auf die Kaltluft auf, die Wolken werden tiefer (Ci → Cs → As → Ns), der Druck fällt, lang anhaltender Regen (1–2 Tage). Dann der milde Warmsektor. Dahinter die steile Kaltfront: Kaltluft schiebt sich unter die Warmluft – Cumulonimbus, Gewitter, Sturmböen, nur wenige Stunden. Rückseite: rechtsdrehender Wind, Schauer, steigender Druck.
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SailingX-Academy · E.2.2 Fronten & der Durchzug einer Zyklone
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