iWorum geht es?
Wind ist der Ausgleich von Druckunterschieden. Doch die Erdrotation lenkt ihn ab.
Lernziele dieser Lektion
- Du kennst das barische Windgesetz.
- Du verstehst den Coriolis-Effekt.
- Du kennst Fachausdrücke wie raumen/schralen.
1Entstehung & Ablenkung
Luft strömt vom Hoch zum Tief, um den Druck auszugleichen. Wind wird nach der Richtung benannt, aus der er kommt (Ostwind = aus Ost).
Die Erdrotation lenkt jede Bewegung auf der Nordhalbkugel nach rechts ab: aus dem Hoch im Uhrzeigersinn, ins Tief gegen den Uhrzeigersinn. Der Wind schneidet die Isobaren in 10°–20° (Südhalbkugel umgekehrt).
2Fachausdrücke & Landeinfluss
Rechtsdrehend (ausschießend) = Wind kommt mehr von rechts; linksdrehend (rückdrehend/krimpend) = mehr von links. Raumend = Wind fällt achterlicher ein, schralend = vorlicher.
An Land wird Wind abgelenkt/verstärkt: Kap-/Eckeneffekt und Düseneffekt. An leeseitigen Steilküsten drohen plötzliche Fallböen, die die Jacht flach aufs Wasser drücken.
🎬Wind & Coriolis-Ablenkung (Nordhalbkugel)
Wind ist Luft, die vom Hoch zum Tief strömt (barisches Windgesetz) – benannt nach der Richtung, aus der er kommt. Der Coriolis-Effekt lenkt jede Bewegung auf der Nordhalbkugel nach rechts ab: aus dem Hoch heraus im Uhrzeigersinn, ins Tief hinein gegen den Uhrzeigersinn. Der Wind schneidet die Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks, in hPa) dabei in einem Winkel von etwa 10°–20° (auf der Südhalbkugel umgekehrt).
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SailingX-Academy · E.3.1 Entstehung des Windes & Coriolis-Effekt
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