Grundstoff · Modul E Wetterkunde · E.2 Hoch, Tief & Fronten

E.2.1Hoch, Tief & Isobaren

Wie Druckgebiete entstehen – und was Isobaren verraten.

⏱ ca. 7 Min.📘 Lektion 4 von 21✅ Selbsttest · 5 Fragen

iWorum geht es?

Das Auf und Ab des Wetters kommt von Druckunterschieden. Wie Hoch und Tief entstehen und wie man sie in der Wetterkarte liest.

Lernziele dieser Lektion

1Entstehung

🔥
Wärmetief
Wird Luft stärker erwärmt als in der Umgebung, dehnt sie sich aus, wird leichter und steigt auf → Tiefdruckgebiet (Zyklone). Beispiel: Seewinde, Sommermonsun.
❄️
Kältehoch
Kühlt Luft stärker ab, wird sie schwerer und sinkt → Hochdruckgebiet (Antizyklone). Beispiel: sibirisches Winterhoch.

2Isobaren

🎯
Kern
Jedes Hoch/Tief hat einen Kern (höchster/tiefster Druck), der nicht in der Mitte liegen muss.
〰️
Isobaren
Linien gleichen Drucks (meist 5-hPa-Schritte), geschlossene Ringe um den Kern. Sie kreuzen sich nie und verlaufen stetig (Knicke nur an Fronten).
💨
Gradient
Je enger die Isobaren, desto stärker der Wind. Faustregel (mittlere Breiten): ~300 sm Abstand → ~3 Bft, ~100 sm → 7–8 Bft.

🎬Hoch, Tief und Isobaren

H
Hoch (Antizyklone)
T
Tief (Zyklone)

Erwärmt sich Luft, steigt sie auf → Tief (Zyklone) mit niederem Druck (Wärmetief). Kühlt sie ab, sinkt sie → Hoch (Antizyklone) mit hohem Druck (Kältehoch). Isobaren verbinden Punkte gleichen Drucks (meist 5-hPa-Abstände) – wie Höhenlinien, geschlossene Ringe um den Kern; sie kreuzen sich nie. Je enger die Isobaren, desto stärker der Wind (Luftdruckgradient).

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