iWorum geht es?
Das Ankergeschirr umfasst den Anker, die Kette oder Trosse und mehrere Helfer, die zusammen ein sicheres Ankern ermöglichen.
Lernziele dieser Lektion
- Du kennst die gängigen Ankertypen und ihre Eignung.
- Du kannst Kette und Trosse vergleichen und die nötige Länge abschätzen.
- Du kennst die wichtigsten Helfer am Ankergeschirr.
1Ankertypen
Gewichtsanker wirken durch ihr Eigengewicht, Patentanker durch das Festkrallen im Boden.
Ein Gewichtsanker: hält auf verkrautetem Grund am besten, ist aber schlecht zu stauen und im Verhältnis Haltekraft zu Gewicht ungünstig – daher selten auf Jachten.
Pflugschar-, Danforth- und Bruceanker finden sich meist auf Jachten; der Faltanker nur auf kleinen Booten und Dinghis.
2Kette oder Trosse
Liegt durch ihr Gewicht am Boden und wirkt unter Zug wie eine Feder.
Leichter als Kette, dehnbar und nicht schwimmfähig – oft als Kompromiss mit einem Kettenvorlauf (weniger Scheuern am Grund).
Kette/Trosse im Kettenkasten fix, aber leicht lösbar befestigen (Leine!); ein Wirbel am Roring verhindert, dass die Kette beim Drehen unklar kommt.
💡 Kettenlänge (gut haltender Grund): Kette 3–5×, Trosse mit Kettenvorlauf 6–7×, Trosse ohne Vorlauf 8–10× die Wassertiefe. Auf schlechtem Grund entsprechend mehr.
3Die Helfer
Zum Fieren und vor allem kraftsparenden Aufholen – elektrisch oder von Hand.
Eine starke Leine vor der Winsch an der Kette: schützt vor Ausrauschen und entlastet die Winsch.
Zeigt, wo der Anker liegt; klemmt er, kann er über die Sorgleine verkehrt herausgezogen werden.
Ein 10–15 kg schweres Gewicht an der Kette verstärkt deren Federwirkung.
🎬Die gängigen Ankertypen
Gewichtsanker wirken durch ihr Eigengewicht, Patentanker durch das Festkrallen im Boden. Auf Jachten finden sich meist Pflugschar-, Danforth- und Bruceanker; der Faltanker nur auf kleinen Booten und Dinghis.
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SailingX-Academy · A.2.4.1 Das Ankergeschirr
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