iWorum geht es?
Gezeiten sind das regelmäßige Steigen und Fallen des Meeres durch die Anziehung von Mond und Sonne.
Lernziele dieser Lektion
- Du verstehst die Entstehung der Gezeiten.
- Du kennst die Begriffe Flut, Ebbe, Tide, Tidenhub.
- Du unterscheidest Spring- und Nippzeit.
1Entstehung & Begriffe
Vor allem der Mond zieht das Wasser an – auf der zugewandten und (durch Zentrifugalkraft) der abgewandten Seite entsteht je eine Flutwelle → zweimal täglich Hoch- und Niedrigwasser.
Steigen (NW→HW) = Flut, Fallen (HW→NW) = Ebbe, je etwas über 6 h. Beide zusammen = eine Tide (ca. 12 h 25 min).
Tidenstieg = NW→HW, Tidenfall = HW→NW; das Mittel beider = Tidenhub. Stillwasser/Stauwasser: kurze strömungsfreie Zeit beim Kentern.
2Spring & Nipp
Bei Voll- und Neumond stehen Sonne, Erde, Mond in einer Linie → Kräfte addieren sich → großer Hub (hohes HW, tiefes NW).
Bei 1./letztem Viertel bilden sie ein Dreieck → Kräfte schwächen sich → kleiner Hub. Dazwischen liegt die Mittzeit.
Durch Landmassen tritt das höchste HW oft erst bis zu 3 Tage nach Voll-/Neumond ein. Randmeere wie die Ostsee sind praktisch gezeitenfrei.
🎬Tide, Spring- und Nippzeit
Mond (v. a.) und Sonne erzeugen zwei Flutberge → zweimal täglich Hoch- (HW) und Niedrigwasser (NW). Steigen = Flut, Fallen = Ebbe; beide zusammen sind eine Tide (≈ 12 h 25 min). Bei Voll- und Neumond stehen Sonne, Erde und Mond in einer Linie → Springzeit (großer Tidenhub); bei Halbmond im rechten Winkel → Nippzeit (kleiner Hub). Abstände nicht maßstäblich.
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SailingX-Academy · C.7.1 Gezeiten – Grundlagen
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