iWorum geht es?
Zwei verschiedene Reichweiten bestimmen, ob man ein Feuer sieht: die Tragweite (Licht) und die Sichtweite (Geometrie).
Lernziele dieser Lektion
- Du verstehst Trag- und Nenntragweite.
- Du unterscheidest sie von der geographischen Sichtweite.
- Du weißt, welche Standardwerte gelten.
1Tragweite
Tragweite (luminous range): maximale Entfernung, auf die man ein Licht bei den herrschenden Sichtverhältnissen wahrnimmt – abhängig von Leuchtkraft und (variabler) Sicht.
Standardisiert auf 10 sm Sicht (gute, nicht optimale Sicht). Dieser Wert steht in Leuchtfeuerverzeichnis und Karte. Große Feuer geben oft sofort kräftigen Schein, lokale Molenfeuer sind schwach.
2Geographische Sichtweite
Hängt nur von Objekthöhe und Augenhöhe ab (Erdkrümmung, C.4.7.1). Im Leuchtfeuerverzeichnis wird dafür eine Augenhöhe von 5 m angenommen.
Trag-/Nenntragweite (Lichtstärke) ≠ Sichtweite (Höhen/Kimm). Sichtbar ist ein Feuer nur, wenn beide Reichweiten es zulassen.
🎬Tragweite vs. geographische Sichtweite
Ein Feuer ist nur sichtbar, wenn beide Reichweiten es zulassen: Die Tragweite hängt von der Lichtstärke (und der Sicht) ab – die Nenntragweite gilt für 10 sm Normsicht und steht in Karte und Leuchtfeuerverzeichnis. Die geographische Sichtweite hängt nur von Feuer- und Augenhöhe ab: Hinter der Kimm bleibt auch ein starkes Feuer unsichtbar (Erdkrümmung stark überhöht gezeichnet).
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SailingX-Academy · C.6.2 Tragweite & geographische Sichtweite
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