iWorum geht es?
Für Törns im Mittelmeer sind fünf typische Winde entscheidend – hier kompakt mit ihren Merkmalen.
Lernziele dieser Lektion
- Du kennst Mistral, Schirokko und Bora.
- Du kennst Meltemi und Maestral.
- Du weißt, wie Schirokko und Bora zusammenhängen.
1Schlechtwetterwinde
Kalter Fallwind (N–NW) an der Rückseite von Genuatiefs, stürzt durchs Rhonetal in den Löwengolf – böig, Regen, hoher Seegang; im Winterhalbjahr am stärksten.
Warmer, feuchter Südwind (S/SE/SW) an der Vorderseite von Tiefs, setzt allmählich mit Wolkenaufzug ein (wie eine Warmfront).
Kalter, extrem böiger Fallwind (N/NE/E) aus dem Balkan-Hinterland auf die Adria, oft schlagartig mit voller Stärke. Weiße Bora = schön, schwarze = Gewitter/Regen. An der Ostküste am heftigsten.
2Schönwetterwinde & Wechsel
Meltemi: nördlicher Sommer-Schönwetterwind der Ägäis (tagsüber bis Sturmnähe). Maestral: Schönwetter-Tageswind der Adria aus W–NW (baut sich vormittags auf, schläft abends ein).
Schirokko und Bora treten oft in wechselnder Folge auf: nach längerem Schirokko folgt ein Wettersturz (wie eine Kaltfront) mit nachfolgender Bora.
🎬Die fünf Mittelmeerwinde
Die fünf prägenden Mittelmeerwinde – Pfeil in Strömungsrichtung, Farbfläche = Herkunftsbereich: Mistral (kalter, böiger Fallwind aus N–NW durchs Rhonetal in den Löwengolf), Bora (kalter, extrem böiger Fallwind aus NE auf die Adria, oft schlagartig; weiße/schwarze Bora), Schirokko/Jugo (warmer, feuchter Wind aus SE an der Tiefvorderseite, setzt allmählich ein), Meltemi (nördlicher Sommer-Schönwetterwind der Ägäis) und Maestral (Schönwetter-Tageswind der Adria aus W–NW). Auf längeren Schirokko folgt oft ein Wettersturz mit Bora.
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