iWorum geht es?
Gesegelt wird nach dem scheinbaren Wind – doch den wahren Wind zu kennen hilft bei der Taktik.
Lernziele dieser Lektion
- Du kennst die drei Bestimmungsmethoden.
- Du verstehst das Winddreieck.
- Du weißt, wann welche Methode passt.
1Stillstand & Wende
Schiff aufstoppen (Aufschießer), Windrichtung am Anzeiger/Verklicker ablesen und im Rechenturm auf rechtweisend umrechnen (Eigengeschwindigkeit nicht zu hoch!).
Auf beiden Bügen bei gleicher Segelstellung und Geschwindigkeit den Kompasskurs ablesen und auf rwK umrechnen. Der wahre Wind liegt genau zwischen den beiden rwK.
2Winddreieck
Wie ein Stundendreieck: rwK + Fahrt des Bootes auftragen, dann die Schiffsseitenpeilung + Stärke des scheinbaren Windes. Die Resultierende ist der wahre Wind (Richtung + Stärke). Ein Windrichtungsanzeiger ist dafür nötig.
🎬Winddreieck: wahrer Wind
Gesegelt wird nach dem scheinbaren Wind, für die Taktik hilft der wahre Wind. Im Winddreieck trägt man zuerst Kurs und Fahrt des Bootes an (hier rwK 000°, 6 kn) und hängt daran den scheinbaren Wind mit seiner Schiffsseitenpeilung und Stärke (aus 050°, 10 kn). Die Verbindung vom Startpunkt zur Spitze ist der wahre Wind – hier aus 087° mit 7,7 kn. Er kommt also achterlicher und ist schwächer als der scheinbare Wind. Ohne Zeichnung geht es auch: Schiff aufstoppen und die Windrichtung ablesen, oder auf beiden Bügen bei gleicher Segelstellung den rwK ablesen – der wahre Wind liegt genau dazwischen.
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SailingX-Academy · 3.4 Wahren Wind bestimmen
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