Grundstoff · Modul G Funknavigation

G.2Radar

Wie Radar arbeitet, wozu es dient und wo seine Grenzen liegen.

⏱ ca. 8 Min.📘 Lektion 5 von 8✅ Selbsttest · 5 Fragen

iWorum geht es?

Radar macht andere Schiffe und Objekte sichtbar – gerade nachts und bei schlechter Sicht.

Lernziele dieser Lektion

1Prinzip & Nutzen

📡
Funkmessung
Der Scanner sendet eine gebündelte Radarkeule, die den Horizont in 2–3 s umrundet; aus der Echo-Laufzeit ergeben sich Richtung und Abstand (Prinzip wie Echolot).
🎯
Anwendung
Kollisionsvermeidung (nachts/schlechte Sicht) und Navigation (Position aus Richtung + Abstand). Bild vorausorientiert (eigenes Schiff Mitte, voraus oben), Seitenpeilungen ablesbar; Entfernungsbereich wählbar.

2Grenzen & Reflektor

⚠️
Grenzen
Kurs/Fahrt anderer Schiffe nur durch Plotten. Quasi-optische Reichweite (~12–16 sm). Holz/Kunststoff/flaches Land geben schlechte Echos; Regen/Seegang stören (anticlutter); Fehldeutungen möglich.
🔺
Reflektor/Transponder
Ein hoch angebrachter Radarreflektor verbessert die eigene Sichtbarkeit; ein Radartransponder markiert im Notfall die Position. Eines davon ist für Jachten Pflicht. RACONs sind Radarbaken mit Kennung.

🎬So arbeitet das Radar

Senden und EchoZielImpulsEchoScannerLaufzeit hin und zurück→ AbstandAntennenstellung→ RichtungvorausEchoEcho: 040° · 4 smKüste

Radar ist ein Funkmessverfahren: Der Scanner sendet eine gebündelte Radarkeule, die den Horizont in 2–3 s umrundet. Aus der Laufzeit des Echos ergibt sich der Abstand, aus der Antennenstellung die Richtung. Das Bild ist vorausorientiert (Head Up): eigenes Schiff in der Mitte, voraus oben – hier (Ringabstand 2 sm) ein Echo in 040° Seitenpeilung und 4 sm Abstand. Kurs und Fahrt des anderen Schiffs erhält man erst durch Plotten.

?Selbsttest

Wähle eine Antwort – du erhältst sofort Rückmeldung.

Dein Ergebnis
0 / 0

SailingX-Academy · G.2 Radar
Kursübersicht · Üben · Was fährt da? · Spickzettel · Werkzeugkasten · Impressum · Datenschutz