iWorum geht es?
Radar macht andere Schiffe und Objekte sichtbar – gerade nachts und bei schlechter Sicht.
Lernziele dieser Lektion
- Du verstehst das Radar-Prinzip.
- Du kennst Nutzen und Bildorientierung.
- Du kennst die Grenzen und den Radarreflektor.
1Prinzip & Nutzen
Der Scanner sendet eine gebündelte Radarkeule, die den Horizont in 2–3 s umrundet; aus der Echo-Laufzeit ergeben sich Richtung und Abstand (Prinzip wie Echolot).
Kollisionsvermeidung (nachts/schlechte Sicht) und Navigation (Position aus Richtung + Abstand). Bild vorausorientiert (eigenes Schiff Mitte, voraus oben), Seitenpeilungen ablesbar; Entfernungsbereich wählbar.
2Grenzen & Reflektor
Kurs/Fahrt anderer Schiffe nur durch Plotten. Quasi-optische Reichweite (~12–16 sm). Holz/Kunststoff/flaches Land geben schlechte Echos; Regen/Seegang stören (anticlutter); Fehldeutungen möglich.
Ein hoch angebrachter Radarreflektor verbessert die eigene Sichtbarkeit; ein Radartransponder markiert im Notfall die Position. Eines davon ist für Jachten Pflicht. RACONs sind Radarbaken mit Kennung.
🎬So arbeitet das Radar
Radar ist ein Funkmessverfahren: Der Scanner sendet eine gebündelte Radarkeule, die den Horizont in 2–3 s umrundet. Aus der Laufzeit des Echos ergibt sich der Abstand, aus der Antennenstellung die Richtung. Das Bild ist vorausorientiert (Head Up): eigenes Schiff in der Mitte, voraus oben – hier (Ringabstand 2 sm) ein Echo in 040° Seitenpeilung und 4 sm Abstand. Kurs und Fahrt des anderen Schiffs erhält man erst durch Plotten.
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