Grundstoff · Modul E Wetterkunde

E.8Wetterberichte

Woher man Seewetterberichte bekommt – und was drinsteht.

⏱ ca. 6 Min.📘 Lektion 17 von 21✅ Selbsttest · 5 Fragen

iWorum geht es?

Regelmäßige Wetterberichte einzuholen ist Grundgebot guter Seemannschaft.

Lernziele dieser Lektion

1Empfangswege

📻
Rundfunk & Funk
Allgemeiner Rundfunk der Anrainer (UKW/MW, oft mehrsprachig), Kurzwelle (Weltempfänger), Grenzwelle, VHF-Seefunk (Reichweite meist 40–60 sm) und Telefon-Tonbanddienste.
🖨️
NAVTEX
GMDSS-Pflichtausrüstung: Stationen senden auf 518 kHz zu festen Zeiten sicherheitsrelevante Infos (Wetter, Sturm- und nautische Warnungen) – Adria-Station Split „Q“. Empfang per NAVTEX-Gerät (Druck oder Display).
🕐
Sendezeiten
Frequenzen/Zeiten aus Nautischem Funkdienst, Jachtfunkdienst, Hafenhandbüchern. Achten: UTC oder Lokalzeit?

2Inhalt

📋
Aufbau
Warnungen (Sturm, Gewitter, Nebel), Wetterlage, Prognose (meist 12 h), Vorschau und Stationsmeldungen. Sturmwarnungen kommen auch außerplanmäßig unter „SÉCURITÉ“.

🎬Wege des Wetterberichts

RundfunkUKW / MW derAnrainerstaatenVHF-SeefunkReichweite meist40–60 smNAVTEX518 kHz (GMDSS)Adria: Split „Q“KurzwelleWeltempfängerGrenzwelleKüstenfunkstellenTelefonTonbanddiensteSendezeiten: UTC oder Lokalzeit?Sturmwarnungen auch außerplanmäßig unter „SÉCURITÉ“

Regelmäßige Wetterberichte einzuholen ist Grundgebot der Seemannschaft (Werte alle 2 h ins Logbuch). Empfangswege: allgemeiner Rundfunk der Anrainer (UKW/MW), VHF-Seefunk (Reichweite meist 40–60 sm), Kurzwelle (Weltempfänger), Grenzwelle, NAVTEX (Teil des GMDSS, 518 kHz; Adria-Station Split „Q“) sowie Telefon-Tonbanddienste. Achte darauf, ob Sendezeiten in UTC oder Lokalzeit angegeben sind. Sturmwarnungen kommen auch außerplanmäßig unter „SÉCURITÉ“.

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