iWorum geht es?
Nicht jeder Mittelmeerwind bringt Schlechtwetter – einige sind zuverlässige Schönwetter- und Tageswinde.
Lernziele dieser Lektion
- Du kennst Meltemi und Maestral.
- Du verstehst See- und Landwind.
- Du kennst Tal- und Bergwind als dasselbe Prinzip.
1Schönwetterwinde
Nördlicher Sommer-Schönwetterwind der Ägäis (auch Jonisches Meer); vom Hitzetief über Kleinasien/Arabien angesaugt, kann tagsüber bis in Sturmnähe auffrischen.
Schönwetterwind der Adria aus W–NW (nicht mit dem Mistral verwechseln!). Baut sich vormittags auf, 4–6 Bft, schläft bei Sonnenuntergang ein.
2Thermische Ausgleichswinde
Tagsüber erhitzt sich das Land, Luft steigt auf, vom Meer strömt kühle Luft nach (Seewind). Nachts umgekehrt und schwächer (Landwind).
Dasselbe Prinzip im Gebirge: tagsüber Talwind (herauf), nachts Bergwind (herab). Alle zusammen: thermische Ausgleichswinde.
🎬Schönwetter- & thermische Winde
Thermische Ausgleichswinde: Tagsüber erwärmt sich das Land stärker als das Meer, die Luft steigt über Land auf, vom Meer strömt kühlere Luft nach – der Seewind. Nachts kühlt das Land schneller ab, die Zirkulation kehrt sich um: Landwind, deutlich schwächer. Dasselbe Prinzip im Gebirge: Talwind am Tag, Bergwind in der Nacht. Großräumige Schönwetterwinde: Meltemi (N, Ägäis, tagsüber bis Sturmnähe) und Maestral (W–NW, Adria, 4–6 Bft, schläft bei Sonnenuntergang ein).
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SailingX-Academy · E.5.2 Schönwetter- & thermische Winde
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